Über

Hallö und willkommen in meinen Blog. Ich bin fourteen und lebe im Schwarzwald. Ich liebe Sport und trainiere so oft es geht. Ich liebe es zu schreiben, deshalb will ich über eine Krankheit schreiben. Mein Blog handelt um Essstörungen wie Magersucht und Bulimie. Ich schreibe wie ich in die Sucht rein gerutscht bin, wie mein Umpfeld darauf reagiert, Fakten über Essstörungen, Insider von so genannten "Ana & Mia's" und natürlich wie mein Leben sich dadurch verändert hat. Bitte lest meinen Blog, auch wenn ihr nicht zu den Betroffenen gehört. Dadurch erfahrt ihr mehr und werdet aufmerksamer auf andere Personen. An alle Gleichgesinnten: ihr seid nicht alleine, auch wenn es manchmal vorkommt das niemand euch versteht. Ich präsentiere: Meine Story!!!

Alter: 16
 


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Blog

Infos zu Magersucht

Anorexia nervosa oder Magersucht ist eine Essstörung, die durch starkes Abnehmen gekennzeichnet ist. Die Betroffen nennen die Krankheit auch Ana und vergleichen sie mit einer Person. Es gibt Pro-Ana Webseiten, wo man sich gegenseitig unterstützt und nach Zwillinge sucht die die gleiche Größe haben und das gleiche Gewicht. Meistens sind junge Mädchen in der Pubertät betroffen. Im Alter von 15-25 Jahren sind es 1%. Es gibt verschiedene Ursachen für Magersucht und basierend auf genetischen Faktoren, psychischen Belastungen in der Pubertät durch Veränderung des Körpers und ungelöste familiäre Konflikte sowie gesellschaftliche Einflüsse wie das Schlankheitsideal unserer Zeit. Es tritt zu einer Körperschemastörung, das heißt, der Betroffene fühlt sich auch bei starkem Untergewicht zu dick und zwingen sich zu weiterer Gewichtsreduktion. Symptome: -Gewichtsverlust bis zu 50% des Ausgangsgewichtes -körperliche Schäden mit Hormonstörungen und Ausbleiben der Menstruation -Muskelschwäche -Kreislaufproblemen -Mangelerscheinungen durch Vitamin- und Mineralstoffmangel Behandlung: Durch fehlende Krankheitseinsicht und manchmal bestehender Selbstmordgefahr ist eine Behandlung im Krankenhaus manchmal notwendig. Dort wird das erste Ziel die Gewichtszunahme sein. Anschließend wird eine langfristige Psychotherapie meist unter Einbeziehung der Familie durchgeführt. Etwa 30% erreichen das Normalgewicht, bei 25% nimmt die Anorexie einen chronischen Verlauf und 10% sterben an den Folgen der Krankheit.

8.7.14 21:40, kommentieren

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Mein Sprung in ein neues Leben

Ich war nie dick als kleines Kind. Mir wurde nie gesagt ich wäre dick. Schon als kleines hab ich wenig Süßigkeiten gegessen, kein Nutella und mochte nichts mit viel Zucker. Ich machte 3h die Woche Sport und fühlte mich wohl. Vor 2 Jahren fingen meine Freunde alle an über's Essen zu reden. Irgendwie wurde ich einfach mit rein gezogen. Ich hörte auf mein Lunchpaket zu essen. Ich holte es nicht mal raus oder dachte ans Essen. Mittags holte ich nur etwas kleines oder meist garnichts. Das befand niemand als schlimm. Niemand hatte und gesagt das wird in eine Essstörung rein rutschen könnte. Es war nur ein Life-style. Immerhin machten es ja alle Mädchen, was konnte da schon schief gehen? Irgendwann im Sommer vergaßen wir das ganze Hungern und alle wurden wieder normal und redeten nicht mehr über das Thema. Aber trotzdem beschäftigte es mich. Ich fand mehr über Magersucht raus und messte täglich mein Gewicht. War mein BMI untergewichtig war ich total gut drauf, war er an der Grenze zu untergewichtig und normal war ich schlechter drauf und machte mir Gedanken über das Essen und wie ich wieder leichter werden könnte. Langsam hatte ich wieder Begeisterung fürs Essen bis zum Februar 2014. Ich war für 10 Tagen im Ausland und als ich wiederkam, war überraschende mein Kaninchen gestorben. Es kamen Schuldgefühle, weil ich nicht da war. Ab da fing ich wieder an nichts zu Essen. Als Opfer weil ich nicht für ihn da war. Die meisten werden denken dass ich bekloppt bin, aber so hab ich gedacht. Auch wenn ich zugeben muss, es nicht logisch ist. Ab da an ging mein Leben Berg ab und meine Probleme Berg auf.

8.7.14 22:09, kommentieren